Konzept
| Die "Lautgetreue
Lese-Rechtschreibförderung"
Das Konzept, das in unserer Lese-Rechtschreib-Schule angewendet
wird, ist die "Lautgetreue Lese-Rechtschreibförderung".
Es geht davon aus, dass Kinder unterschiedlich lange Zeit benötigen,
um sich die Kulturtechniken Lesen und Schreiben anzueignen. Dies
kann jedoch im Schulalltag nicht immer berücksichtigt werden,
so dass manche Kinder in ihrem Lernprozess innehalten oder ihn nur
unzureichend und lückenhaft durchlaufen. Diese Kinder benötigen
Unterstützung beim Erwerb geeigneter Lese-Rechtschreib-Strategien,
die ihnen wieder weiterhelfen.
Das Programm "Lautgetreue Lese-Rechtschreibförderung"
vermittelt in einem speziellen Förderunterricht noch einmal
Basisfertigkeiten beim Lesen und Schreiben so genannter lautgetreuer
Wörter. Anschließend kann in Form einer systematischen
Nachhilfe die Förderung individuell fortgeführt werden.
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Folgende Grundprinzipien zeichnen das Konzept aus:
- Erfolge von Anfang an
Um die Lust am Lernen und Üben nicht durch Misserfolge zu
gefährden, gilt im Förderunterricht die Maxime, dem
Kind Erfolgserlebnisse auch bei der Rechtschreibung zu verschaffen
und Misserfolge weitgehend zu vermeiden.
- Vom Leichten zum Schweren
Diese notwendigen Erfolge erlebt das Kind am ehesten dann, wenn
es dort starten kann, wo es ihm am leichtesten fällt. In
der Regel schreiben Kinder zu Beginn gerne so, wie sie sprechen
(also: lautgetreu); von der Sprache abweichende Schreibweisen
werden erst später aufgenommen.
- Vom Häufigen zum Seltenen
Nach einer Auszählung des Niedersächsischen Grundwortschatzes
durch Carola Reuter-Liehr besteht die deutsche Sprache zu ca.
60% aus rein lautgetreuem Wortmaterial. Damit ist das lautgetreue
Schreiben auch zugleich das häufigste. Ein Start auf der
Ebene des Lautgetreuen ist insofern doppelt erfolgversprechend.
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Leistung
Am Anfang der Förderung
steht ein anerkannter Rechtschreibtest. Durch die Auswertung dieses
Tests wird deutlich, wo das Kind steht, d.h. ob die klassische Deutsch-Nachhilfe
ausreicht, ob die Förderung in der Lese-Rechtschreib-Schule
angeraten ist oder ob eine Begleitung durch Lerntherapeuten oder
Heilpädagogen nötig ist.
Fällt die Entscheidung zugunsten der Lese-Rechtschreib-Schule
aus, erhält das Kind auf Grundlage der Fehleranalyse eine individuelle
Förderung. Je nach Ausgangsituation kommt ein Kurs über
acht oder zwölf Monate in Frage. Wenn Kinder die grundlegenden
Strategien für das Lesen und Schreiben nicht beherrschen, benötigen
Sie diese Zeiträume, um entscheidende Verbesserungen zu erzielen.
Die Schülerinnen und Schüler besuchen den Unterricht einmal
pro Woche in der Regel für 90 Minuten, wobei eine Kombination
mit Nachhilfe-Unterricht sinnvoll sein kann. Die Lehrkräfte
sind nicht nur erfahren und qualifiziert, sondern in der Regel durch
die Entwicklerin des Konzeptes, Frau Reuter-Liehr, persönlich
geschult.
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Erfolg
Rückmeldungen
von zufriedenen Kunden sind für uns Bestätigung und Ansporn
zugleich:
"Christopher hat mit viel Spaß und Erfolg am Legasthenie-Unterricht
teilgenommen. Seine Deutschleistungen haben sich dadurch erheblich
verbessert und Christopher liest seine Bücher jetzt mit Freude",
sagt seine Mutter Bärbel L. aus Kiel.
"Ich habe das Gefühl, dass ich ein neuer Mensch bin. Früher
konnte ich die Wörter nicht richtig schreiben und außerdem
habe ich vor Aufregung gestottert. Es hat mich sehr gestört."
(Bernhard aus Bad Hersfeld)
"Der Zusammenhalt und dass bei starken Problemen niemand gelästert
hat, das hat mir Spaß gemacht. Außerdem konnte ich mit
meiner Lehrerin über alles reden. Ich mache jetzt die Hausaufgaben
alleine und brauche auch nicht mehr so lange. Der Deutschunterricht
fällt mir jetzt leichter und macht auch mehr Spaß."
(Felix aus Bad Hersfeld)
"Wegen seiner Lese-Rechtschreib-Schwäche hat Tarek ein
Jahr das Training beim Studienkreis gemacht - mit tollem Erfolg.
In der Gruppe machte das Lernen Spaß. Tarek erzielt jetzt
in den Diktaten wesentlich bessere Noten. Frau B. war eine tolle
Lehrerin. Vielen Dank."
(Brief einer Mutter, Marlis T. aus Berlin-Wilmersdorf)
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