Konzept
Dortmunder Zahlbegriffstraining
Die Grundlage der Förderung in der Rechen-Schule im Studienkreis
bildet das vom Studienkreis-Projektleiter Dr. Andreas Schulz zusammen
mit Prof. Dr. Wolfgang Moog an der Universität Dortmund entwickelte
Dortmunder Zahlbegriffstraining. Auf den Prinzipien dieses Trainings
baut das Rechen-Trainings-Programm des Studienkreises auf.
Im Mittelpunkt des Förderkonzepts, das sich an Grundschüler
richtet, steht die gemeinsame Aufarbeitung von Fehlern, die beim
mathematischen Denken der Kinder auftreten. Inhaltlich wird der
Lernstoff der ersten zwei Grundschuljahre neu aufgearbeitet. Ergänzt
wird die gezielte Förderung durch Übungen und Spiele zur
visuellen Wahrnehmung und zum räumlichen Denken sowie Entspannungsübungen.
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Leistung
Das Förderkonzept
der Rechen-Schule im Studienkreis besteht aus zahlreichen Bausteinen,
die nach einem vorgegebenen Stundenmuster variabel zusammengestellt
werden können. Jede 90-minütige Sitzung wird einzeln geplant
und vorbereitet.
Die Förderung findet in Kleingruppen von drei bis fünf
Schülerinnen und Schülern statt. Das Hauptkriterium für
die Zusammensetzung der jeweiligen Lerngruppen ist dabei die Analyse
der Rechentests, der vorab mit jedem Schüler einzeln durchgeführt
werden.
Je nach Wissensstand und Fähigkeiten lernt der Schüler
zunächst, was Zahlen überhaupt sind, wofür sie stehen
und in welcher Reihenfolge sie erscheinen. Geübt werden das
Zählen und Abzählen, Zahlenmengen in Beziehung zueinander
zu setzen und erstes Rechnen von 1 bis 20.
Anschließend geht es darum, die Basis für das Verständnis
der vier Grundrechenarten zu bereiten.
Ausgehend von ersten Rechenoperationen bis 10 wird der Zahlenraum
allmählich erweitert und Ähnlichkeiten zu höheren
Zahlbereichen werden herausgearbeitet. So wird nach und nach der
Zahlenraum bis 100 und zuletzt bis 1000 erarbeitet.
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Erfolg
Leistungsverbesserungen
in der Schule und die Erkenntnis, dass Mathe sogar Spaß machen
kann, gehen oft Hand in Hand. Das zeigen die Aussagen zufriedener
Eltern und Kinder, die die Rechen-Schule besucht haben, z.B. Janina
und Rebekka.
"Mathe macht jetzt Spaß!"
Janina aus Bochum, 11 Jahre alt, ist seit neun Monaten in der Rechen-Schule
im Studienkreis. Mit Erfolg, denn in Mathe ist "fast alles"
besser geworden. Am besten findet sie das Spielen und die Übungen
im Unterricht, das hat ihr geholfen, den Unterrichtsstoff in der
Schule besser zu verstehen.
"Vorher konnte ich nicht so schnell verschiedene Aufgaben lösen",
sagt Rebekka (10 Jahre). "Mama hat gesagt: 'Da müssen
wir was dagegen machen.' Und dann haben wir die Rechen-Schule ganz
bei uns in der Nähe gefunden, die haben mir geholfen. Das Spiele
spielen hat mir gut gefalIen, besonders das Burgspiel. Ich passe
in der Schule nun auch besser auf."
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